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TAGWORX OneClick-Newsletter - jetzt auch Standalone
Vom CMS-Modul zum Alleskönner: Unser Newsletter-Tool kann jetzt überall andocken!
Seit Jahr und Tag predigen wir unseren Kunden, ihre Unternehmensinformationen fundiert, informativ, regelmäßig und so breit wie möglich zu streuen, etwa über die Website, soziale Medien, Online-Presseportale, Video-Content und - E-Mail-Marketing-Tools, sprich: Newsletter. Und wie sieht es mit unserem eigenen Newsletter aus? Sie ahnen es, der Schuster hat die schlechtesten Schuhe... und unser letzter Newsletter ist Anfang Februar rausgegangen. Damit soll jetzt Schluss sein, zumal wir bereits Anfang des Jahres den OneClick-Newsletter vorgestellt haben, das Newsletter-Modul unseres hauseigenen TAGWORX.CMS 5.
Manche Ideen sind einfach zu gut, um sie nur einmal zu benutzen
Was zu Hölle ist ein "OneClick-Newsletter"? Und warum ist da nicht viel eher jemand draufgekommen? Die Grundidee dahinter: Warum sollte man einen Newsletter von Hand zusammentippen, wenn die Inhalte doch längst da sind - als Blogbeitrag, als News, als das, was ohnehin schon auf der Website steht? Das Modul zieht sich die aktuellsten Beiträge, baut daraus Teaser, verlinkt zurück auf die Website, kümmert sich um Double-Opt-In und Abmeldung, und verschickt am Ende alles sauber im eigenen Markendesign.
Und das funktioniert prächtig. Es hatte bisher nur einen Haken: Es steckte fest im TAGWORX CMS 5.
Und dann kam die Anfrage eines Kunden, der genau dieses Prinzip haben wollte - nur eben ohne unser CMS. Eine eigene Website, eine eigene Datenbank voller News, die seit Jahren brav vor sich hin dümpeln, aber nie den Weg in einen Verteiler gefunden haben. Klassisches Henne-Ei-Problem: Der Content ist da, das Werkzeug fehlt.
Also haben wir uns hingesetzt und das Ganze noch einmal gebaut. Diesmal komplett solo, ohne CMS-Unterbau, als eigenständiges PHP/MySQL-System, das sich an praktisch jede bestehende Datenbank andocken lässt, in der irgendwo Texte, Titel und ein Veröffentlichungsdatum herumliegen. Ob WordPress, ein selbstgestricktes Redaktionssystem oder eine zwanzig Jahre alte Individualentwicklung - wenn es eine Tabelle mit News gibt, findet unser Tool einen Weg hinein.
Gleiche Idee, andere Zielgruppe
Das Grundprinzip ist geblieben: Statt den Newsletter separat zu pflegen, greift das System direkt auf bestehende Inhalte zu, baut automatisch Teaser mit einstellbarer Wortanzahl und setzt darunter einen „Weiterlesen"-Link zurück auf die Originalseite. Der Traffic bleibt also nicht im Postfach hängen, sondern landet genau dort, wo er hinsoll - auf der eigenen Website.
Natürlich enthält auch der neue Standalone-OneClick-Newsletter ein paar Dinge, die sich in der Praxis längst als Standard etabliert haben. Zum Beispiel eine Empfängerverwaltung mit frei definierbaren Gruppen, damit nicht jeder Newsletter zwangsläufig an die komplette Liste geht - sehr praktisch, wenn man erstmal nur an eine Handvoll Testadressen senden möchte, bevor der große Verteiler drankommt. Oder eine Browser-Ansicht für den Fall, dass der E-Mail-Client mal wieder eigenwillig rendert (Stichwort Outlook - dazu später mehr).
Sicherheit ist kein Nice-to-have
Auch beim Thema Anmeldung haben wir uns an gängigen Standards orientiert und Sicherheit ist das A und O: Double-Opt-In ist Pflicht, ein Honeypot-Feld fängt die dümmeren Bots ab, ein signierter Zeitstempel prüft, ob das Formular überhaupt lange genug offen war, um von einem Menschen ausgefüllt worden zu sein, und ein Rate-Limit verhindert, dass jemand denselben Absender innerhalb weniger Minuten zehnmal anmeldet. Beim Abmelden gehen wir sogar noch einen Schritt weiter: Ein einfacher Klick auf den Abmeldelink reicht nicht - der Nutzer muss die Abmeldung aktiv bestätigen. Grund dafür sind ausgerechnet die Sicherheitsscanner mancher Mailprogramme, die Links in E-Mails automatisch vorab „testen" und dabei ungewollt Abmeldungen auslösen würden, wenn man nicht gegensteuert.
Versand im eigenen Takt
Ein Punkt, der gerne unterschätzt wird: Newsletter an mehrere Hundert Adressen sollte man nicht mit einem einzigen Funktionsaufruf rausballern. Provider werten das schnell als verdächtiges Verhalten, und dann landet man im Spam-Ordner, bevor der erste Klick überhaupt passiert ist. Unser Tool reiht Newsletter deshalb erst in eine Warteschlange ein und arbeitet sie dann häppchenweise ab - klassischerweise per Cronjob im Hintergrund.
Klingt banal, war es aber nicht ganz: Viele Shared-Hosting-Anbieter bieten nämlich gar keinen klassischen Cronjob per Kommandozeile an, sondern rufen stattdessen in regelmäßigen Abständen einfach eine URL auf. Das Tool musste also lernen, mit beidem klarzukommen - Kommandozeile und Web-Aufruf, gegen einen mehr als kryptischen Geheimschlüssel abgesichert, damit nicht irgendjemand durch bloßes Erraten der URL den Versand auslösen kann.
Und dann war da noch Outlook :-(
Wer schon einmal HTML-E-Mails gebaut hat, kennt das Gefühl: Alles sieht überall gut aus - und dann öffnet man die Mail in Outlook unter Windows, und die schöne, sorgfältig gewählte Schriftart und andere CSS-Anweisungen werden kurzerhand ignoriert. Das liegt an einer Outlook-Eigenheit, die tatsächlich schon seit Jahren dokumentiert ist: Erkennt Outlooks Word-Rendermodul den ersten Font in der Schriftartenkette nicht, verwirft es gleich die komplette Fallback-Liste und springt auf seinen eigenen Standard - sprich: Arial oder noch schlimmer - Times. Arrgghh!!! Die Lösung dafür ist ein kleiner Outlook-spezifischer Codeblock, den ausschließlich dieser eine Client überhaupt liest - für alle anderen Programme unsichtbar. Nicht besonders elegant, aber zuverlässig, und ein schönes Beispiel dafür, wie viel Feinschliff in einem Newsletter-System steckt, dass man von außen nie sieht.
Docking-Station
Was das Tool von unserem CMS-Modul unterscheidet, ist am Ende genau der Punkt, der es so vielseitig macht: Es bringt keine eigene Content-Verwaltung mit, sondern schnappt sich, was an News-Inhalten bereits vorhanden ist - ganz gleich, aus welchem System die stammen. Wer also irgendwo eine Datenbank mit Nachrichten, Blogbeiträgen oder Pressemitteilungen betreibt, kann genau hier ansetzen. Ein bisschen Anpassung an die jeweilige Tabellenstruktur, ein bisschen Corporate Design - fertig ist der eigene Newsletter, ganz ohne Umzug auf ein neues CMS.
Übrigens: Natürlich lässt sich der Newsletter auch mit eigenen, spontanen Texten erweitern, die nicht aus der Datenbank ausgelesen werden müssen.
Newsletter-Marketing gilt zurecht als eines der zuverlässigsten Werkzeuge im Online-Business - Traffic, Kundenbindung, direkter Draht zur Zielgruppe, alles ohne den Umweg über Algorithmen, die morgen schon wieder anders ticken. Die Krux war meistens nie das Marketing selbst, sondern der ganze technische Unterbau drumherum. Und genau den haben wir jetzt so gebaut, dass er sich möglichst wenig in den Weg stellt. Datenschutzkonform (eh klar) - und Sie müssen nie wieder einen Cent für ein Newsletterdienste-Abo eines Versenders im Ausland ausgeben.
Sie sitzen auf einem Berg von News, Blogbeiträgen oder Pressemitteilungen, die einen Newsletter verdient hätten? Sprechen Sie uns an - wir schauen uns Ihre Datenbank an und sagen Ihnen, wie schnell das Andocken bei Ihnen klappt.
Und bevor wie es vergessen. Für unseren TAGWORX-Newsletter können Sie sich hier anmelden!
Foto: Manfred Richter
08.07.2026
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